News von Max. K.

Sommerlager 2018: Sonne, Meer, Fahrräder und Spaß


Sommerlager 2018: Sonne, Meer, Fahrräder und Spaß

Unser diesjähriges Sommerlager lässt sich mit wenigen Stichworten gut zusammenfassen: Sonne, Meer, Fahrräder und allem voran natürlich der Spaß. Es zog insgesamt 5 Wölflinge, 6 Juffis, 10 Pfadis und 14 Leiter an das Foundation Scoutcentrum Zeeland bei Veere, besser gesagt an einen Zeltplatz mit direktem Anschluss an das Binnenmeer.
Am 14.07. ging es dann endlich los. Der Bulli und ein Bus voll Pfadfinder gingen auf Reisen und erreichten den Zeltplatz im Vormittag. Der Tag der Anreise wurde nur noch mit dem Aufbau der Zelte und dem allgemeinen Einrichten für die nächsten zwei Wochen verbracht.
Vorerst befanden wir uns in den ersten Tagen am Platz selbst. Die Sonne schien, der Sommer war angekommen und der Platz wurde erkundet. Nebenbei gab es Workshops und unter anderem wurden die Lagerbauten aufgebaut. Hiermit war die Schlacht eröffnet: der Klau der Banner konnte beginnen! Wer sich nun verwirrt fragt was ‚klauen‘ mit Pfadfindern zutun hat, bekommt eine kleine Aufklärung: Fährt ein Stamm auf ein Lager, wird von den Teilnehmern gerne versucht, das Banner eines anderen Stammes zu entwenden. Der Stamm, welcher nun ohne Banner ist, kann sich jenen durch ein „Lösegeld“ zurücktauschen. Ob es nun in Form kleiner Spiele oder einer Gabe ist, wird innerhalb der Stämme verhandelt. Der Bannerklau ist keinesfalls eins ein Akt der Feindschaft anzusehen, eher als ein Spiel und soll an Baden Powell erinnern, welcher den Pfadfindern vermittelte, immer mit wachen Augen durch das Leben zu gehen.
Aufgrund der Lage des Zeltplatzes war ein Wassertag fast Pflicht. Wir bauten ein Floß, es wurden Wasserspiele gespielt und ehe wir uns versahen war die erste Hälfte der ersten Woche des Sommerlagers schon vorbei. Den folgenden Tag gingen wir auch aufgrund der Hitze etwas ruhiger mit einem freien Tag an. Es mangelte uns nicht an Freizeitaktionen: Wer wollte, konnte sich im Meer abkühlen, am Platz neue Kontakte knüpfen oder auch in die nahgelegenen Städte Veere oder Middelburg mit den Fahrrädern fahren.
Auch innerhalb der Stufen sollten Unternehmungen stattfinden, weshalb ein Stufentag eingeleitet wurde. Die Wös begaben sich mit dem Floß auf hohe See, die Juffis entflohen der Hitze und fuhren mit den Fahrrädern zu einer Halle, in der sie im Schwarzlicht Minigolf spielten und die Pfadis bekochten sich, genossen anschließend die Köstlichkeiten auf dem Platz selbst.
Am Folgetag nahmen wir uns alle ein Beispiel an den Wös, bauten noch weitere Flöße und erkundeten das Binnenmeer. Unterwegs wurde immer wieder eine kleine Abkühlung im Meer gefunden und ein weiterer schöner Tag neigte sich dem Ende zu.
Am nächsten Tag stand Kreativität im Vordergrund: es war der bekannte Theatertag erreicht. Wer schonmal auf einem Sommerlager dabei war, weiß was das bedeutete. Kleingruppen zogen per Los eine Art des Theaters (Musical, Drama, etc.) und ein Thema und das Planen konnte beginnen. Jedoch nicht nur die Aufführungen, sondern auch eine anstehende Hike wurde geplant und im Abend fanden dann viele lustige Aufführungen statt, bei denen wir sogar eine Hexe innerhalb unserer Kreise enttarnt haben.. Eine schöne erste Woche ging vorüber und die zweite Woche konnte kommen!
Zu Beginn der zweiten Woche ging es für die 10 Pfadis mit vier Leitern auf eine Fahrradhike quer durch die Niederlande. Die in Angriff genommene Juffi Hike musste aufgrund der Hitze leider ausfallen. Am Platz blieben somit Wös und Juffis samt Leitern. Aber es mangelte nicht an Aktivitäten. Die Juffis mieteten sich ein Boot und schipperten durch das Binnenmeer, legten im Hafen von Veere an und genossen den Sonnentag mit einem Eis, Poffertjes oder Kibbeling. Bei den Wös ging es etwas konkurrenzreicher zu: sie schnappten sich die Fahrräder und begaben sich zum Schwarzlichtminigolf.
Und während die Pfadis durch die Niederlande fuhren und viele neue Orte sahen, ging es für Wös und Juffis am nächsten Tag zu dem Aloha Beach in Vrouwenpolder, welchen wir in der ersten Woche schon einmal besucht hatten. Circa eine Stunde lang war die Anfahrt mit den Fahrrädern und anschließend hieß es noch 750 Meter zu laufen um sich dann endlich ins Meer stürzen zu können, aber die Mühen lohnten sich. Hier verbrachten wir einige schöne Tage, bauten Burgen im Sand, planschten im Wasser oder genossen einfach die Sonne am Strand.
Am Mittwoch kamen dann die Pfadis zurück und es war wieder mehr Leben am Platz. Plötzlich waren die Hängematten, welche wir uns aufgehängt hatten wieder andauernd belegt und die Lautstärke stieg, was aber für eine schöne und bekannte Atmosphäre sorgte. Den Rest der zweiten Woche verbrachten wir von nun an zusammen. Es gab einige freie Tage, an denen nur freiwilliges Programm stattfand. Es zog einige Wös und Juffis erneut zum Aloha Beach oder es wurde mit einem Bötchen aufs Meer geschippert. Wir genossen das Sommerlager ohne Regen und trotz, dass einiges an Geplantem leider nicht stattfinden konnte, da es einfach zu heiß war, können wir doch sagen, dass die zweite Woche schön und entspannt verlief.
Am Donnerstag erschien dann hoher Besuch: Thomas Schlütter, ausgebildeter Pastor und Diözesenkurat, besuchte uns am Platz und hielt im Sonnenuntergang eine Lagermesse ab. Der Abend klang mit einer Sing Sang Runde für alle, die Lust hatten aus. Für uns alle war das ein gelungener Abschluss, denn am Freitag hieß es für uns schon Zelte abbauen und Sachen einpacken. Samstag sollte es durch eine Verschiebung zwar erst im Nachmittag nach Hause losgehen aber eine Sturmwarnung und die Vorhersage auf Regen sorgten leider dafür, dass wir schon am Freitag unsere Sachen abbauten. Der Sturm zog glücklicherweise an uns vorbei, nur ein starker Wind erreichte uns. Als dann alles außer die Mädchen- und Jungszelte abgebaut waren, hielt uns ein Regen, der leider doch ankam in den Zelten. Am Samstag spielten wir dann noch viele Spiele, aßen die restlichen Lebensmittel auf und fuhren dann um 16 Uhr mit dem Bus nach Hause. Um circa 19 Uhr erreichten wir am 28.07 nach insgesamt 15 Tagen den Waggon in Lammersdorf und können abschließend sagen, dass wir mal wieder ein schönes Sommerlager, voll Freude, Sonne und Sommer hatten. Danke an alle, die dabei waren und es so unvergesslich gemacht haben.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Geschrieben von Admin am 05.08.2018

Vandalismus am Waggon


Vandalismus am Waggon

Die Lammersdorfer Pfadfinder mussten in den letzten Tagen leider erneut feststellen, dass der „Waggon“ Ziel dummem Vandalismus wurde.

Zur Sportplatzseite hin wurde eine Fensterscheibe mit Steinen eingeworfen. Dies ist bereits zum wiederholten Male passiert, auch Sachbeschädigung durch Graffiti wurde in der Vergangenheit verübt.

Die Pfadfinder stecken im Jahr unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit in den „Waggon“, um diesen als einen besonderen Ort zu erhalten. So dient der „Waggon“ seit vielen Jahren als Raum für die wöchentlichen Gruppenstunden oder auch als Partyraum. Er ist fester Bestandteil der Lammersdorfer Pfadfinderidentität geworden.

Die Lammersdorfer Pfadfinder bitten daher um Mithilfe zur Aufklärung dieser Straftat.
Eine Anzeige bei der Polizei wurde bereits aufgenommen.
Sachdienliche Hinweise bitte per Mail an: info@pfadfinder-lammersdorf.de oder telefonisch unter 02473/9299608. Die Pfadfinder haben zur Aufklärung eine Belohnung ausgesetzt.

==> Die Verursacher konnten ermittelt werden. Es handelte sich um "spielende" Kinder aus der Nachbarschaft. Danke an alle, die zur Aufklärung einen Beitrag geleistet haben.

Geschrieben von Admin am 16.02.2018

Das Friedenslicht kommt nach Lammersdorf


Das Friedenslicht kommt nach Lammersdorf

Liebe Pfadfinder aller Stufen, liebe Eltern, liebe Leiter,
das Friedenslicht aus Bethlehem wird auch dieses Jahr seinen Weg nach Lammersdorf finden. Das Friedenslicht, das jedes Jahr an der Geburtsgrotte Christi entzündet wird, ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität und wird an alle Menschen verteilt, die sich Frieden wünschen.
Auch in diesem Jahr wollen wir in der Friedenslichtmesse am 17. Dezember 2017 um 18:30 Uhr das Friedenslicht an euch alle weitergeben. Wir bitten euch darum eure Kluft und eure Halstücher anzuziehen.
Das Friedenslicht aus Betlehem überwindet auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander und steht dieses Jahr unter dem Motto „Auf dem Weg zum Frieden“.

„Eine Schwierigkeit hört auf, eine solche zu sein, sobald ihr darüber lächelt und sie in Angriff nehmt.“ (Lord Robert Baden-Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung)


Wir freuen uns auf euch und hoffen, dass ihr alle die Zeit findet auch hier den Frieden in die Welt zu tragen.

Gut Pfad!

Geschrieben von Benni am 15.12.2017

Rüsthaustermin November 2017


Liebe PfadfinderInnen und liebe Eltern,

leider kann der Rüsthaustermin am 24. November 2017 nicht stattfinden. Eure Bestellungen könnt ihr aber dennoch gerne bei uns abgeben. Schickt uns diese bis spätestens 25. November 2017 per Mail, ruft uns an oder werft uns einen Zettel in den Briefkasten. Wir melden uns bei euch, wenn eure Bestellungen angekommen sind, damit ihr sie auch pünktlich zum Adventslager, Nikolaus, Weihnachten etc. habt.
Für das neue Jahr werden wir euch rechtzeitig unsere neuen Termine bekannt geben und sind dann wieder wie gewohnt an diesen Freitagen von 18.00 bis 18.30 Uhr im Pfarrheim für euch da.

Gut Pfad

Das Rüsthausteam

Geschrieben von Admin am 13.11.2017

Bezirkpfadischwarzzeuglager


Bezirkpfadischwarzzeuglager


Vom 15.-17. September haben die Pfadistufe vom Stamm Maximilian Kolbe aus Lammersdorf am Schwarzzeltlager in Nettersheim teilgenommen.

Als wir angekommen sind, haben wir eifrig unsere Jurte mit angrenzender Hochkothe aufgebaut. Mit der Zeit sind auch die anderen Stämme eingetroffen. Am Abend gab es dann ein gemeinsames Abendessen, welches wir uns auch verdient hatten. Es gab Ravioli.
Außer dem 4 Stämmen (Rohr, Hellenthal, Vossenack und Lammersdorf) hatten wir noch einen Gast. Jonas Zechner vom Diözesanarbeitskreis Pfadistufe .
Am Abend gab es dann noch ein gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer.
Am nächsten Morgen gab es eine Morgenrunde die etwas Mut erforderte. Ein Vertrauensspiel, um sich auch mit den anderen Pfadis vertraut zu machen.
Am nächsten Morgen war leider schon wieder Abbauen angesagt und ging, mit einem bis auf den Letzten centimeter vollgepackten Bully, wieder nach Hause .
Im Ganzen kann man sagen, dass es ein sehr gelungenes Lager war, unter anderem auch, weil es fast gar nicht geregnet hatte.

Lars für die Pfadistufe

Geschrieben von Martin am 18.09.2017

Celtic Spirit 2017!


Celtic Spirit 2017!

Unter diesem Motto machten wir uns dieses Jahr auf ein Sommerlager der etwas anderen Art. Wir, dass ist eine Gruppe bestehend aus 6 Leitern und 9 Teilnehmern im Alter zwischen 15 und 19 Jahren. Gemeinsam haben wir in den letzten 1 ½ Jahren die diesjährige Sommeraktion geplant und in die Tat umgesetzt. Dabei war jedes Mitglied der Gruppe ein gleichberechtigter Entscheidungsträger und konnte so seine persönlichen Wünsche und Gedanken an diese Sommertour mit einbringen. So wuchs um die Idee, doch mal ein Wanderlager in und um Irland zu machen, eine Aktion die im Nachhinein für viele schöne Erinnerungen gesorgt hat, an welche wir wohl noch sehr lange Zeit freudig zurückdenken werden. Begonnen hatte die Planung mit einer allgemeinen Ideensammlung, bei der wohl genug Ziele und Vorhaben für gleich mehrere Sommerlager zusammenkamen. Mit und mit wurden diese nach zeitlichen und finanziellen Aspekten in einen realisierbaren Rahmen gebracht und in mehrere Reiseziele definiert. Aus diesen Zielen wurde schließlich eine Route entwickelt, daraufhin Transportmittel gesucht und nach Übernachtungsmöglichkeiten Ausschau gehalten. Zudem wurden Zelt- und Kochgruppen eingeteilt, sowie Pack-und Materiallisten erstellt.
Außerdem veranstalteten wir Anfang April diesen Jahres ein Vorbereitungswochenende, welches uns als eine Art Generalprobe für das eigentliche Lager diente. Dort wurden die Packlisten auf ihre Vollständigkeit überprüft, das Organisieren und Kochen in Kleigruppen optimiert und die Ausrüstung auf Funktionalität getestet. Integriert wurde all dies in eine dreitägige Hike, von Lammersdorf, über das Tiefenbachtal, bis nach Dedenborn und wieder zurück. Das Programm für die Sommeraktion wurde eher offen gehalten, frei nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“. Dies soll jedoch nicht bedeuten, dass wir nichts erlebt haben, ganz im Gegenteil!
Los ging es dann endlich am 19.07.2017 um 03:00 Uhr morgens am Hauptbahnhof in Brüssel, wo wir von den Eltern abgesetzt wurden. Mit dem Zug fuhren wir zunächst bis nach Calais, stiegen dort auf die Fähre um und kamen gegen Mittag in unserem ersten Reiseland an – England. Mit Bus, Bahn und einem kleinen Boot erreichten wir auch unser erstes eigentliches Ziel, Brownsea Island. Dies ist eine kleine Insel im Süden Englands, auf welcher am 01.08.1907 das erste Pfadfinderlager der Welt, durch unseren Gründer Robert Baden-Powell, abgehalten wurde. An diesem für die Pfadfinderbewegung bedeutsamen Ort durften wir eine Nacht verbringen und haben bei Einbruch der Dämmerung eine einzigartige Versprechensfeier zelebriert. Zwei Tage später befanden wir uns, nach einer Übernachtung auf einem sehr netten Privatcampingplatz bei Cardiff und dem ersten Marsch durch original-englischen Regen, an der Westküste Englands. Von dem Küstenort Pembroke nahmen wir dann die doch etwas schaukelnde Fähre nach Rosslare Harbour und betraten zum ersten Mal irischen Boden. Von unserem ursprünglichen Vorhaben die erste Nacht in Irland wild zu campen, riet uns ein älteres irisches Ehepaar ab und verwies uns an ein gerade frisch eröffnetes Pfadfinder-Centrum. Nach einem Telefonat, sogar in deutscher Sprache, sowie ein paar Kilometern Fußweg später, kamen wir an unserem Tagesziel an. Der Platz, welcher eine Vielzahl an Outdoor-Aktivitäten (Bogenschießen, Hochseilgarten, Schwimmteich, etc.) anbot, war wirklich gerade erst einige Wochen alt und gefühlt waren wir die ersten, welche die uns zugeteilten Grünflächen und Waschhäuser benutzen durften. Nach einem Reisetag mit Bus und Bahn durch halb Südirland erreichten wir die Stadt Cork, wo wir uns stärkten, einkauften und einen Scout-Shop besuchten. Übernachtet wurde etwas außerhalb der Stadt im Fota Scout Center einer kleinen Campingfläche in mitten eines Naturschutzgebiets mit angeschlossenem Zoo. Bei Gesang, Gruppenspielen, gerösteten Marshmallows und netten Unterhaltungen verbrachten wir einen Lagerfeuerabend mit einer irischen Pfadfindergruppe, welche dort mit ihren „Beavers“ und „Cubs“ (Wös und Juffis) ihr Sommerlager abhielten. Mit irischen Fernbussen, welche zur Freude der Teilnehmer häufig mit Strom und W-Lan ausgerüstet sind, fuhren wir nach Dingle. Ein beschauliches Touristen-Städtchen an der Westküste Irlands, mit vielen Pubs, Fischerbooten, Souvenirlädchen und sogar einer eigenen Whiskey-Brennerei. Unser Lager schlugen wir im Garten eines sehr netten Hostel am Stadtrand auf und wieder wurden wir auf Deutsch begrüßt, da die Betreiberin ursprünglich aus der Schweiz stammte. Nachdem einige der Teilnehmer eine innige Beziehung zu dem Nachbarshund aufgebaut hatten, ließen wir den Abend bei Essen und Klaviermusik in der Gemeinschaftsküche des Hostel ausklingen. Die nächsten zwei Tage verbrachten wir auf dem Dingle-Way, ein Küsten-/Bergpasswanderweg rund um die Dinglehalbinsel. Während dieser Hike, lernten wir die zwei Gesichter des irischen Sommers kennen. Am ersten Tag strahlender Sonnenschein, 28 °C im nicht vorhandenen Schatten, blauer Himmel und am zweiten Tag Regen, 18°C inclusive Atlantikwind. Unser nächster Stop war Limmerick, wo wir uns eine Zeltpause gönnten und in einer Scout Hall (Vereinsheim) übernachteten. Dort hatten wir Gelegenheit unsere nassen Sachen zu trocknen, den vorhandenen Billardtisch zu bespielen und in der Küche für alle ein super Abendessen, sowie am nächsten Morgen ein deftiges Frühstück zuzubereiten. Nach dem besagten Frühstück machten wir uns gut gestärkt auf den Weg nach Doolin, einem Campingplatz direkt am Atlantik, der uns für die nächsten zwei Tage als Unterkunft diente. Zwei Tage Wanderpause und ein wenig Erholung nach den vielen Kilometern auf dem Dingle-Way. In dieser Zeit wurde das kleine Dörfchen Doolin erkundet und ein Abstecher zu den Cliffs of Moher gemacht. Gut regeneriert machten ging es dann mit dem Zug einmal durch ganz Irland, von der West- zur Ostküste. Unser Ziel erreichten wir im Abend, die Scout Hall der Blackrock Scouts in einem der Außenbezirke von Dublin. Der darauffolgende Tag war sehr lang, denn den Mittag verbrachten wir in der Innenstadt und im Abend ging es dann mit der Fähre wieder über die irische See nach Wales, wo wir einige Stunden am Bahnhof Holyhead totschlagen mussten. Mit dem Zug anschließend weiter bis nach Bangor, im Morgengrauen mit dem Bus bis Porthmadog, dort stockten wir unsere Vorräte auf und es ging ein letztes Mal mit dem Bus bis in den Snowdonia National Park. Dort ließen wir uns auf einem malerischen Campingplatz, direkt an einem Bergsee, nieder. Dann erst war Zeit, seit der Abreise in Dublin, vernünftig zu schlafen. Da das gesamte Gebiet von hohen Felsformationen umschlossen war, hatten alle, vom irischen WLan-Netz verwöhnten, Handys dann auch endlich mal komplette Funkstille. Als letztes rief uns die Landeshauptstadt zu sich und so erreichten wir schließlich London. Übernachtet haben wir an Rande der Millionenstadt im Gilwellpark, dem Welt-Pfadfinder-Zentrum, nicht ohne von zwei deutschen Pfadfinderstämmen begrüßt zu werden. Gab es eigentlich auch Orte auf der Tour, an denen wir keinen Deutschen begegnet sind?! Wir genossen den letzten Tag unserer Reise in Kleingruppen quer durch London und machten die Stadt unsicher.
So endete unsere tolle Sommeraktion mit dem Namen Celtic Spirit 2017 nach 16 erlebnisreichen Tagen. Alle Teilnehmer waren sich zum Schluss darüber einig, dass dies eine vollends gelungene Reise und eben ein Sommerlager der mal etwas anderen Art gewesen war.

JMS

Geschrieben von Admin am 14.09.2017

Sind Menschen mit Behinderung anders?


Sind Menschen mit Behinderung anders?

Das hat sich unsere Pfadistufe auch gefragt.
Dank elterlicher Hilfe hatten wir eine Chance diese Menschen im Helene-Stollenwerk Haus genauer kennenzulernen und um uns diese Fragen selbst zu beantworten.
Am Freitag, den 23 Juni, war es dann soweit, wir wurden direkt herzlich begrüßt und empfangen.
Am Anfang waren wir alle etwas schüchtern, doch als wir bemerkten, dass sie doch nicht so „anders“ sind, wurden wir offener und die Stimmung wurde besser.
Als wir uns dann bei einem Kennenlernspiel besser kennenlernten, wurden wir danach zum Grillen eingeladen und hatten dabei die Chance uns mit ihnen zu unterhalten. Nach dem leckeren grillen kamen die Betreuer auf die gute Idee ein Rollstuhlrennen zu veranstalten. Wir hatten die Aufgabe uns eine Person auszusuchen, um mit ihr am Rennen teilzunehmen.
Nach einigen Startschwierigkeiten wurde es richtig lustig und man hat gemerkt, dass sie sich über unseren Besuch gefreut haben. Nach diesem erfolgreichen Tag Rennen wurde noch zur Erinnerung ein Gruppenfoto gemacht.
An diesem Abend haben wir gezeigt bekommen, dass sie immer einen Baum pflanzen, wenn ein Bewohner stirbt. Wir sind am Ende des Tages zu jedem Baum gegangen und haben zusammen ein Lied für diese Person gesungen. Nach diesem gelungenen treffen konnten wir uns unsere Fragen beantworten und viele schöne Erinnerungen mitnehmen.

Lara und Joyce für die Pfadistufe

Geschrieben von Martin am 09.07.2017

Intercamp 2017


Intercamp 2017

Das diesjährige Intercamp fand in der kleinen Stadt Warendorf im Münsterland statt. Ungewöhnlich nah eigentlich, schaut man sich die Austragungsorte der letzten zwei Jahre an. Trotz Feiertagsverkehr und defekter "Klimaanlage" kamen wir leicht überhitzt im frühen Abend auf dem Zeltplatz an, wo 3200 Pfadfinder für das Wochenende ihre Zelte aufgeschlagen hatten. Erfreulicherweise hatte unser Aufbauteam ganze Arbeit geleistet und schon alle Schlafzelte aufgebaut.

Am nächsten Tag ging es schon unmenschlich früh mit dem Programm los. Nach der traditionellen Eröffnungszeremonie, wurden wir in Gruppen mit Pfadfindern aus anderen Stämmen aufgeteilt um im Team diverse Aufgaben zu erledigen. Am Abend gab es dann einen Lagerfeuerabend ohne Lagerfeuer auf dem aus den drei besten Teams des Tages durch einige Spiele das Siegerteam ermittelt wurde.

Sonntags mussten wir glücklicherweise nicht ganz so früh raus, so dass wir für die Hike, die an diesem Tag anstand, gut ausgeruht waren. Stammesweise ging es also auf eine 15km lange Wanderung durch das Münsterland, auf der wir wieder manche Aufgabe meistern mussten, wie z.B. Tierspuren oder Tierlosung verschiedenen Tieren zuzuordnen.
Der Höhepunkt des Tages stand am Abend auf dem Programm: das Potluck. Auf der Straße, die am Zeltplatz vorbeiführte reihte sich Stamm an Stamm, um hungrigen Pfadfindern kulinarische Spezialitäten anzubieten. Bei uns gab es Trevvel, wie es sich für einen Stamm aus Lammersdorf gehört. Bei den anderen Stämmen konnte man Reibekuchen, Pfannekuchen, Currywurst, Bigos, Zuurvlees, Ratatouille und noch viele andere Gerichte probieren.

Mit diesem Programmpunkt ging das diesjährige Intercamp dann auch fast schon wieder zuende, denn am nächsten Tag gings leider schon an den Zeltabbau, der aber dank vieler fleißiger Hände sehr schnell vonstatten ging. Und dann kam auch schon unser Bus, diesmal mit funktionierender "Klimaanlage" (Lüftung).

Festzuhalten bleibt, dass das Programm für ein 50- Jähriges Jubiläum zwar eher enttäuschend war, zumal wir diesbezüglich in den letzten Jahren sehr verwöhnt wurden, es aber insgesamt trotzdem ein richtig tolles Lager war. Spaß ist halt das, was du draus machst!
Daher werden wir nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei sein, wenns in die Nähe von Lüttich geht.

IC Intercamp, Intercamp is ok.!

Geschrieben von Sepp am 13.06.2017

Lammersdorfer Sternsinger sammeln Rekordergebnis


Lammersdorfer Sternsinger sammeln Rekordergebnis

Vergangenen Samstag zogen 43 Lammersdorfer Pfadfinder als Sternsinger mit 12 Erwachsenen als Begleitung durch den Ort und sammelten für notleidende Kinder dieser Welt. „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“ hieß die diesjährige Sternsingeraktion. Besonders im Fokus stand dabei die Region Turkana/Kenia und die schwerwiegenden Folgen der Veränderung des Weltklimas für die Menschen dort.

Dick eingepackt, mit einem großen Holzstern, Kreide, einer Sammeldose und Tüten für die vielen Süßigkeiten ging es nach einer kurzen organisatorischen Runde zuerst in die Lammersdorfer Kirche. Dort wartete schon der Gemeindereferent Sven Riehn, um zusammen mit den Sternsingern einen kleinen Aussendegottesdienst zu feiern und sowohl die Kreide als auch die Sternsinger zu segnen.

Den arktischen Temperaturen trotzend zogen die Sternsinger dann froh gelaunt durch Lammersdorf um den Segen „20 * C+M+B+17 - Christus mansionem benedikat – Gott segne dieses Haus“ zu den Einwohnern zu bringen und natürlich auch ordentlich Süßigkeiten zu sammeln.

Obwohl viele Bewohner nicht angetroffen wurden, konnte ein Rekordergebnis in Höhe v. 2861,67 € gesammelt werden, sowie einen Einkaufswagen-Chip.
So konnten alle, wenn auch komplett durchgefroren, stolz auf das gesammelte Ergebnis sein und mit schweren Tüten voll Süßigkeiten nach Hause ins Warme gehen.

Die Pfadfinder bedanken sich bei den Lammersdorfern für die vielen Spenden.

Geschrieben von Thomas am 08.01.2017

... kurze Rast im Schneehaus...


... kurze Rast im Schneehaus...

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Geschrieben von Thomas am 08.01.2017
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