News von Max. K.

Rovertour 2019


Rovertour 2019

Nach der Ankunft der ersten Rover am Freitag in Stadtkyll wurde zuerst einmal das Gebiet erforscht. In Folge dessen sind einige Rover in den nächstgelegenen Supermarkt gefahren und haben dort Proviant für die ganze Tour besorgt. Nachdem die Runde vollständig war wurde gemeinschaftlich gekocht. Der Abend wurde in gemeinsamer Runde am Lagerfeuer verbracht. Die angenehme Stimmung haben die Rover sich trotz des Regens nicht nehmen lassen. Zudem wurden neue Bekanntschaften mit einer anderen Jugendgruppe geknüpft. Der Samstag wurde mit einem Brunch gestartet. Kurz darauf sind alle zum gemeinsamen Schwimmen in der Eifeltherme Zikkurat aufgebrochen. Dort gab es ein Mittagessen. Nach einigen Stunden erholsamen Schwimmens sind die Rover in die benachbarte Bowlingbahn gegangen. In der Bowlingbahn angekommen wurde mehr oder weniger erfolgreich gebowlt. Nach zwei Stunden ausgiebigen Bowlen sind die Rover zurück zum Camp gefahren, wo zunächst gekocht worden ist und danach mit ein paar gekühlten Getränken und etwas Gesang der Abend verbracht wurde. Am Sonntagmorgen wurde getreu dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“ das Camp geputzt und ordentlich verlassen. Nach der Schlüsselübergabe sind alle nach Hause gefahren.

Die Roverstufe

Geschrieben von Martin am 13.05.2019

Tornado-Hilfsaktion Roetgen


Tornado-Hilfsaktion Roetgen

Am 14.März.2019 gab es in Roetgen einen Tornado. Der kurze, heftige Sturm hat dort viele Häuser beschädigt und viele Bäume sind umgefallen. Pfadfinder stehen dafür, dass sie überall und zu jeder Zeit helfen, wo sie nur können und deshalb haben die Rover in den Truppstunden nach dem Sturm beschlossen zu helfen. Die Rover und Pfadis haben insgesamt 100€ gespendet, um den Einwohnern bei den Reparaturkosten unter die Arme zu greifen. Anschließend hat die Roverstufe Vorort bei einer Familie geholfen. Sie haben Wald- und Wiesenflächen von großen Ästen befreit, da der Sturm sehr stark war und die Äste überall zerstreut hat.

Lara für die Roverstufe

Geschrieben von Martin am 10.05.2019

Sternsingermobil als Auftakt der Sternsingeraktion


Lammersdorf: Insgesamt 2757,32 Euro sammelten die Lammersdorfer Pfadfinder für den guten Zweck.

Die Vorbereitung auf die Sternsingeraktion in Lammersdorf begann schon im Oktober letzten Jahres mit einer Deutschlandpremiere: Das erste Sternsingermobil fuhr bei den Pfadfindern vor. Seit September 2018 tourte das neue Sternsingermobil des Sternsingermissionswerks durch ganz Deutschland. Es besuchte Pfarreien, Verbände, Schulen, Kindergärten und die Lammersdorfer Pfadfinder.
Das Mobil ist ein ausklappbarer Lernraum, der kindgerecht über die Arbeit des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger die aktuelle Sternsingeraktion Segen bringen, Segen sein – Wir gehören zusammen in Peru und weltweit! und Themen der Einen Welt informiert.
Das Mobil wurde dann von 52 Kindern der Pfadfinder des Stammes Maximilian Kolbe Lammersdorf genaustens unter die Lupe genommen. Zwei Stunden lang konnten die Kinder das Spiel- und Mitmachangebot erleben. Natürlich lagen goldene Kronen zum Selberbasteln parat, aber auch Informationen rund um die 61. Aktion Dreikönigssingen gab es im Mobil. Vor allem die Informationen über einzelne Kinder, deren Leben sich durch die Gelder der Sternsinger verbesserte, rührten die Kinder sehr an. Hochmotiviert meldeten sich dann 46 Mädchen und Jungend zur diesjährigen Sternsingeraktion an.
In 13 Gruppen zogen die Kinder durch die Straßen Lammersdorfs. Insgesamt sammelten sie teilweise über fünf Stunden lang 2757,32 Euro für den guten Zweck.

Als Belohnung fand nachmittags für alle fleißigen Helfer eine Party statt. Im Jugendtrefff der Lammersdorfer Pfadfinder, dem WAGGON, tobten die Kinder bei Kindercocktails und Leckereien.
Den Abschuss fand die Aktion in der Abendmesse. Viele Sternsinger gingen als Könige verkleidet oder in ihrer Pfadfinderkluft im Anschluss an die Party in die Kirche. Hier verkündeten die Kinder stolz ihren gesammelten Betrag und wurden von Herrn Pastor Stoffels sehr wertschätzend in die heilige Messe eingebunden.

In der folgenden Gruppenstunde erhielten alle Kinder eine Urkunde über die Teilnahme an der Sternsingeraktion und einen Aufnäher für ihre Pfadfinderkluft.

Geschrieben von Admin am 29.01.2019

Das Friedenslicht kommt nach Lammersdorf


Das Friedenslicht kommt nach Lammersdorf

„Frieden braucht Vielfalt"
Unter diesem Motto steht dieses Jahr das Friedenslicht und es wird auch 2018 seinen Weg zu uns nach Lammersdorf finden.
Wir laden Jeden herzlich ein, dieses gemeinsam mit uns zu empfangen, besonders die Pfadfinder aller Stufen, die Eltern und die Leiter.

Das Friedenslicht das jedes Jahr an der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem entzündet wird, ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität und wird an alle Menschen verteilt, die sich Frieden wünschen.
Auch in diesem Jahr wollen wir in der Friedenslicht Aussendefeier am 16. Dezember 2018 um 18:30 Uhr das Friedenslicht an euch alle weitergeben. Wir bitten euch darum eure Kluft und eure Halstücher anzuziehen.
Das Friedenslicht aus Betlehem überwindet auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander.

„Eine Schwierigkeit hört auf, eine solche zu sein, sobald ihr darüber lächelt und sie in Angriff nehmt.“ (Lord Robert Baden-Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung)


Wir freuen uns auf euch und hoffen, dass ihr alle die Zeit findet auch hier den Frieden in die Welt zu tragen.

Gut Pfad!

Geschrieben von Benni am 22.11.2018

Sommerlager 2018: Sonne, Meer, Fahrräder und Spaß


Sommerlager 2018: Sonne, Meer, Fahrräder und Spaß

Unser diesjähriges Sommerlager lässt sich mit wenigen Stichworten gut zusammenfassen: Sonne, Meer, Fahrräder und allem voran natürlich der Spaß. Es zog insgesamt 5 Wölflinge, 6 Juffis, 10 Pfadis und 14 Leiter an das Foundation Scoutcentrum Zeeland bei Veere, besser gesagt an einen Zeltplatz mit direktem Anschluss an das Binnenmeer.
Am 14.07. ging es dann endlich los. Der Bulli und ein Bus voll Pfadfinder gingen auf Reisen und erreichten den Zeltplatz im Vormittag. Der Tag der Anreise wurde nur noch mit dem Aufbau der Zelte und dem allgemeinen Einrichten für die nächsten zwei Wochen verbracht.
Vorerst befanden wir uns in den ersten Tagen am Platz selbst. Die Sonne schien, der Sommer war angekommen und der Platz wurde erkundet. Nebenbei gab es Workshops und unter anderem wurden die Lagerbauten aufgebaut. Hiermit war die Schlacht eröffnet: der Klau der Banner konnte beginnen! Wer sich nun verwirrt fragt was ‚klauen‘ mit Pfadfindern zutun hat, bekommt eine kleine Aufklärung: Fährt ein Stamm auf ein Lager, wird von den Teilnehmern gerne versucht, das Banner eines anderen Stammes zu entwenden. Der Stamm, welcher nun ohne Banner ist, kann sich jenen durch ein „Lösegeld“ zurücktauschen. Ob es nun in Form kleiner Spiele oder einer Gabe ist, wird innerhalb der Stämme verhandelt. Der Bannerklau ist keinesfalls eins ein Akt der Feindschaft anzusehen, eher als ein Spiel und soll an Baden Powell erinnern, welcher den Pfadfindern vermittelte, immer mit wachen Augen durch das Leben zu gehen.
Aufgrund der Lage des Zeltplatzes war ein Wassertag fast Pflicht. Wir bauten ein Floß, es wurden Wasserspiele gespielt und ehe wir uns versahen war die erste Hälfte der ersten Woche des Sommerlagers schon vorbei. Den folgenden Tag gingen wir auch aufgrund der Hitze etwas ruhiger mit einem freien Tag an. Es mangelte uns nicht an Freizeitaktionen: Wer wollte, konnte sich im Meer abkühlen, am Platz neue Kontakte knüpfen oder auch in die nahgelegenen Städte Veere oder Middelburg mit den Fahrrädern fahren.
Auch innerhalb der Stufen sollten Unternehmungen stattfinden, weshalb ein Stufentag eingeleitet wurde. Die Wös begaben sich mit dem Floß auf hohe See, die Juffis entflohen der Hitze und fuhren mit den Fahrrädern zu einer Halle, in der sie im Schwarzlicht Minigolf spielten und die Pfadis bekochten sich, genossen anschließend die Köstlichkeiten auf dem Platz selbst.
Am Folgetag nahmen wir uns alle ein Beispiel an den Wös, bauten noch weitere Flöße und erkundeten das Binnenmeer. Unterwegs wurde immer wieder eine kleine Abkühlung im Meer gefunden und ein weiterer schöner Tag neigte sich dem Ende zu.
Am nächsten Tag stand Kreativität im Vordergrund: es war der bekannte Theatertag erreicht. Wer schonmal auf einem Sommerlager dabei war, weiß was das bedeutete. Kleingruppen zogen per Los eine Art des Theaters (Musical, Drama, etc.) und ein Thema und das Planen konnte beginnen. Jedoch nicht nur die Aufführungen, sondern auch eine anstehende Hike wurde geplant und im Abend fanden dann viele lustige Aufführungen statt, bei denen wir sogar eine Hexe innerhalb unserer Kreise enttarnt haben.. Eine schöne erste Woche ging vorüber und die zweite Woche konnte kommen!
Zu Beginn der zweiten Woche ging es für die 10 Pfadis mit vier Leitern auf eine Fahrradhike quer durch die Niederlande. Die in Angriff genommene Juffi Hike musste aufgrund der Hitze leider ausfallen. Am Platz blieben somit Wös und Juffis samt Leitern. Aber es mangelte nicht an Aktivitäten. Die Juffis mieteten sich ein Boot und schipperten durch das Binnenmeer, legten im Hafen von Veere an und genossen den Sonnentag mit einem Eis, Poffertjes oder Kibbeling. Bei den Wös ging es etwas konkurrenzreicher zu: sie schnappten sich die Fahrräder und begaben sich zum Schwarzlichtminigolf.
Und während die Pfadis durch die Niederlande fuhren und viele neue Orte sahen, ging es für Wös und Juffis am nächsten Tag zu dem Aloha Beach in Vrouwenpolder, welchen wir in der ersten Woche schon einmal besucht hatten. Circa eine Stunde lang war die Anfahrt mit den Fahrrädern und anschließend hieß es noch 750 Meter zu laufen um sich dann endlich ins Meer stürzen zu können, aber die Mühen lohnten sich. Hier verbrachten wir einige schöne Tage, bauten Burgen im Sand, planschten im Wasser oder genossen einfach die Sonne am Strand.
Am Mittwoch kamen dann die Pfadis zurück und es war wieder mehr Leben am Platz. Plötzlich waren die Hängematten, welche wir uns aufgehängt hatten wieder andauernd belegt und die Lautstärke stieg, was aber für eine schöne und bekannte Atmosphäre sorgte. Den Rest der zweiten Woche verbrachten wir von nun an zusammen. Es gab einige freie Tage, an denen nur freiwilliges Programm stattfand. Es zog einige Wös und Juffis erneut zum Aloha Beach oder es wurde mit einem Bötchen aufs Meer geschippert. Wir genossen das Sommerlager ohne Regen und trotz, dass einiges an Geplantem leider nicht stattfinden konnte, da es einfach zu heiß war, können wir doch sagen, dass die zweite Woche schön und entspannt verlief.
Am Donnerstag erschien dann hoher Besuch: Thomas Schlütter, ausgebildeter Pastor und Diözesenkurat, besuchte uns am Platz und hielt im Sonnenuntergang eine Lagermesse ab. Der Abend klang mit einer Sing Sang Runde für alle, die Lust hatten aus. Für uns alle war das ein gelungener Abschluss, denn am Freitag hieß es für uns schon Zelte abbauen und Sachen einpacken. Samstag sollte es durch eine Verschiebung zwar erst im Nachmittag nach Hause losgehen aber eine Sturmwarnung und die Vorhersage auf Regen sorgten leider dafür, dass wir schon am Freitag unsere Sachen abbauten. Der Sturm zog glücklicherweise an uns vorbei, nur ein starker Wind erreichte uns. Als dann alles außer die Mädchen- und Jungszelte abgebaut waren, hielt uns ein Regen, der leider doch ankam in den Zelten. Am Samstag spielten wir dann noch viele Spiele, aßen die restlichen Lebensmittel auf und fuhren dann um 16 Uhr mit dem Bus nach Hause. Um circa 19 Uhr erreichten wir am 28.07 nach insgesamt 15 Tagen den Waggon in Lammersdorf und können abschließend sagen, dass wir mal wieder ein schönes Sommerlager, voll Freude, Sonne und Sommer hatten. Danke an alle, die dabei waren und es so unvergesslich gemacht haben.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Geschrieben von Admin am 05.08.2018

Vandalismus am Waggon


Vandalismus am Waggon

Die Lammersdorfer Pfadfinder mussten in den letzten Tagen leider erneut feststellen, dass der „Waggon“ Ziel dummem Vandalismus wurde.

Zur Sportplatzseite hin wurde eine Fensterscheibe mit Steinen eingeworfen. Dies ist bereits zum wiederholten Male passiert, auch Sachbeschädigung durch Graffiti wurde in der Vergangenheit verübt.

Die Pfadfinder stecken im Jahr unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit in den „Waggon“, um diesen als einen besonderen Ort zu erhalten. So dient der „Waggon“ seit vielen Jahren als Raum für die wöchentlichen Gruppenstunden oder auch als Partyraum. Er ist fester Bestandteil der Lammersdorfer Pfadfinderidentität geworden.

Die Lammersdorfer Pfadfinder bitten daher um Mithilfe zur Aufklärung dieser Straftat.
Eine Anzeige bei der Polizei wurde bereits aufgenommen.
Sachdienliche Hinweise bitte per Mail an: info@pfadfinder-lammersdorf.de oder telefonisch unter 02473/9299608. Die Pfadfinder haben zur Aufklärung eine Belohnung ausgesetzt.

==> Die Verursacher konnten ermittelt werden. Es handelte sich um "spielende" Kinder aus der Nachbarschaft. Danke an alle, die zur Aufklärung einen Beitrag geleistet haben.

Geschrieben von Admin am 16.02.2018

Das Friedenslicht kommt nach Lammersdorf


Das Friedenslicht kommt nach Lammersdorf

Liebe Pfadfinder aller Stufen, liebe Eltern, liebe Leiter,
das Friedenslicht aus Bethlehem wird auch dieses Jahr seinen Weg nach Lammersdorf finden. Das Friedenslicht, das jedes Jahr an der Geburtsgrotte Christi entzündet wird, ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität und wird an alle Menschen verteilt, die sich Frieden wünschen.
Auch in diesem Jahr wollen wir in der Friedenslichtmesse am 17. Dezember 2017 um 18:30 Uhr das Friedenslicht an euch alle weitergeben. Wir bitten euch darum eure Kluft und eure Halstücher anzuziehen.
Das Friedenslicht aus Betlehem überwindet auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander und steht dieses Jahr unter dem Motto „Auf dem Weg zum Frieden“.

„Eine Schwierigkeit hört auf, eine solche zu sein, sobald ihr darüber lächelt und sie in Angriff nehmt.“ (Lord Robert Baden-Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung)


Wir freuen uns auf euch und hoffen, dass ihr alle die Zeit findet auch hier den Frieden in die Welt zu tragen.

Gut Pfad!

Geschrieben von Benni am 15.12.2017

Rüsthaustermin November 2017


Liebe PfadfinderInnen und liebe Eltern,

leider kann der Rüsthaustermin am 24. November 2017 nicht stattfinden. Eure Bestellungen könnt ihr aber dennoch gerne bei uns abgeben. Schickt uns diese bis spätestens 25. November 2017 per Mail, ruft uns an oder werft uns einen Zettel in den Briefkasten. Wir melden uns bei euch, wenn eure Bestellungen angekommen sind, damit ihr sie auch pünktlich zum Adventslager, Nikolaus, Weihnachten etc. habt.
Für das neue Jahr werden wir euch rechtzeitig unsere neuen Termine bekannt geben und sind dann wieder wie gewohnt an diesen Freitagen von 18.00 bis 18.30 Uhr im Pfarrheim für euch da.

Gut Pfad

Das Rüsthausteam

Geschrieben von Admin am 13.11.2017

Bezirkpfadischwarzzeuglager


Bezirkpfadischwarzzeuglager


Vom 15.-17. September haben die Pfadistufe vom Stamm Maximilian Kolbe aus Lammersdorf am Schwarzzeltlager in Nettersheim teilgenommen.

Als wir angekommen sind, haben wir eifrig unsere Jurte mit angrenzender Hochkothe aufgebaut. Mit der Zeit sind auch die anderen Stämme eingetroffen. Am Abend gab es dann ein gemeinsames Abendessen, welches wir uns auch verdient hatten. Es gab Ravioli.
Außer dem 4 Stämmen (Rohr, Hellenthal, Vossenack und Lammersdorf) hatten wir noch einen Gast. Jonas Zechner vom Diözesanarbeitskreis Pfadistufe .
Am Abend gab es dann noch ein gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer.
Am nächsten Morgen gab es eine Morgenrunde die etwas Mut erforderte. Ein Vertrauensspiel, um sich auch mit den anderen Pfadis vertraut zu machen.
Am nächsten Morgen war leider schon wieder Abbauen angesagt und ging, mit einem bis auf den Letzten centimeter vollgepackten Bully, wieder nach Hause .
Im Ganzen kann man sagen, dass es ein sehr gelungenes Lager war, unter anderem auch, weil es fast gar nicht geregnet hatte.

Lars für die Pfadistufe

Geschrieben von Martin am 18.09.2017

Celtic Spirit 2017!


Celtic Spirit 2017!

Unter diesem Motto machten wir uns dieses Jahr auf ein Sommerlager der etwas anderen Art. Wir, dass ist eine Gruppe bestehend aus 6 Leitern und 9 Teilnehmern im Alter zwischen 15 und 19 Jahren. Gemeinsam haben wir in den letzten 1 ½ Jahren die diesjährige Sommeraktion geplant und in die Tat umgesetzt. Dabei war jedes Mitglied der Gruppe ein gleichberechtigter Entscheidungsträger und konnte so seine persönlichen Wünsche und Gedanken an diese Sommertour mit einbringen. So wuchs um die Idee, doch mal ein Wanderlager in und um Irland zu machen, eine Aktion die im Nachhinein für viele schöne Erinnerungen gesorgt hat, an welche wir wohl noch sehr lange Zeit freudig zurückdenken werden. Begonnen hatte die Planung mit einer allgemeinen Ideensammlung, bei der wohl genug Ziele und Vorhaben für gleich mehrere Sommerlager zusammenkamen. Mit und mit wurden diese nach zeitlichen und finanziellen Aspekten in einen realisierbaren Rahmen gebracht und in mehrere Reiseziele definiert. Aus diesen Zielen wurde schließlich eine Route entwickelt, daraufhin Transportmittel gesucht und nach Übernachtungsmöglichkeiten Ausschau gehalten. Zudem wurden Zelt- und Kochgruppen eingeteilt, sowie Pack-und Materiallisten erstellt.
Außerdem veranstalteten wir Anfang April diesen Jahres ein Vorbereitungswochenende, welches uns als eine Art Generalprobe für das eigentliche Lager diente. Dort wurden die Packlisten auf ihre Vollständigkeit überprüft, das Organisieren und Kochen in Kleigruppen optimiert und die Ausrüstung auf Funktionalität getestet. Integriert wurde all dies in eine dreitägige Hike, von Lammersdorf, über das Tiefenbachtal, bis nach Dedenborn und wieder zurück. Das Programm für die Sommeraktion wurde eher offen gehalten, frei nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“. Dies soll jedoch nicht bedeuten, dass wir nichts erlebt haben, ganz im Gegenteil!
Los ging es dann endlich am 19.07.2017 um 03:00 Uhr morgens am Hauptbahnhof in Brüssel, wo wir von den Eltern abgesetzt wurden. Mit dem Zug fuhren wir zunächst bis nach Calais, stiegen dort auf die Fähre um und kamen gegen Mittag in unserem ersten Reiseland an – England. Mit Bus, Bahn und einem kleinen Boot erreichten wir auch unser erstes eigentliches Ziel, Brownsea Island. Dies ist eine kleine Insel im Süden Englands, auf welcher am 01.08.1907 das erste Pfadfinderlager der Welt, durch unseren Gründer Robert Baden-Powell, abgehalten wurde. An diesem für die Pfadfinderbewegung bedeutsamen Ort durften wir eine Nacht verbringen und haben bei Einbruch der Dämmerung eine einzigartige Versprechensfeier zelebriert. Zwei Tage später befanden wir uns, nach einer Übernachtung auf einem sehr netten Privatcampingplatz bei Cardiff und dem ersten Marsch durch original-englischen Regen, an der Westküste Englands. Von dem Küstenort Pembroke nahmen wir dann die doch etwas schaukelnde Fähre nach Rosslare Harbour und betraten zum ersten Mal irischen Boden. Von unserem ursprünglichen Vorhaben die erste Nacht in Irland wild zu campen, riet uns ein älteres irisches Ehepaar ab und verwies uns an ein gerade frisch eröffnetes Pfadfinder-Centrum. Nach einem Telefonat, sogar in deutscher Sprache, sowie ein paar Kilometern Fußweg später, kamen wir an unserem Tagesziel an. Der Platz, welcher eine Vielzahl an Outdoor-Aktivitäten (Bogenschießen, Hochseilgarten, Schwimmteich, etc.) anbot, war wirklich gerade erst einige Wochen alt und gefühlt waren wir die ersten, welche die uns zugeteilten Grünflächen und Waschhäuser benutzen durften. Nach einem Reisetag mit Bus und Bahn durch halb Südirland erreichten wir die Stadt Cork, wo wir uns stärkten, einkauften und einen Scout-Shop besuchten. Übernachtet wurde etwas außerhalb der Stadt im Fota Scout Center einer kleinen Campingfläche in mitten eines Naturschutzgebiets mit angeschlossenem Zoo. Bei Gesang, Gruppenspielen, gerösteten Marshmallows und netten Unterhaltungen verbrachten wir einen Lagerfeuerabend mit einer irischen Pfadfindergruppe, welche dort mit ihren „Beavers“ und „Cubs“ (Wös und Juffis) ihr Sommerlager abhielten. Mit irischen Fernbussen, welche zur Freude der Teilnehmer häufig mit Strom und W-Lan ausgerüstet sind, fuhren wir nach Dingle. Ein beschauliches Touristen-Städtchen an der Westküste Irlands, mit vielen Pubs, Fischerbooten, Souvenirlädchen und sogar einer eigenen Whiskey-Brennerei. Unser Lager schlugen wir im Garten eines sehr netten Hostel am Stadtrand auf und wieder wurden wir auf Deutsch begrüßt, da die Betreiberin ursprünglich aus der Schweiz stammte. Nachdem einige der Teilnehmer eine innige Beziehung zu dem Nachbarshund aufgebaut hatten, ließen wir den Abend bei Essen und Klaviermusik in der Gemeinschaftsküche des Hostel ausklingen. Die nächsten zwei Tage verbrachten wir auf dem Dingle-Way, ein Küsten-/Bergpasswanderweg rund um die Dinglehalbinsel. Während dieser Hike, lernten wir die zwei Gesichter des irischen Sommers kennen. Am ersten Tag strahlender Sonnenschein, 28 °C im nicht vorhandenen Schatten, blauer Himmel und am zweiten Tag Regen, 18°C inclusive Atlantikwind. Unser nächster Stop war Limmerick, wo wir uns eine Zeltpause gönnten und in einer Scout Hall (Vereinsheim) übernachteten. Dort hatten wir Gelegenheit unsere nassen Sachen zu trocknen, den vorhandenen Billardtisch zu bespielen und in der Küche für alle ein super Abendessen, sowie am nächsten Morgen ein deftiges Frühstück zuzubereiten. Nach dem besagten Frühstück machten wir uns gut gestärkt auf den Weg nach Doolin, einem Campingplatz direkt am Atlantik, der uns für die nächsten zwei Tage als Unterkunft diente. Zwei Tage Wanderpause und ein wenig Erholung nach den vielen Kilometern auf dem Dingle-Way. In dieser Zeit wurde das kleine Dörfchen Doolin erkundet und ein Abstecher zu den Cliffs of Moher gemacht. Gut regeneriert machten ging es dann mit dem Zug einmal durch ganz Irland, von der West- zur Ostküste. Unser Ziel erreichten wir im Abend, die Scout Hall der Blackrock Scouts in einem der Außenbezirke von Dublin. Der darauffolgende Tag war sehr lang, denn den Mittag verbrachten wir in der Innenstadt und im Abend ging es dann mit der Fähre wieder über die irische See nach Wales, wo wir einige Stunden am Bahnhof Holyhead totschlagen mussten. Mit dem Zug anschließend weiter bis nach Bangor, im Morgengrauen mit dem Bus bis Porthmadog, dort stockten wir unsere Vorräte auf und es ging ein letztes Mal mit dem Bus bis in den Snowdonia National Park. Dort ließen wir uns auf einem malerischen Campingplatz, direkt an einem Bergsee, nieder. Dann erst war Zeit, seit der Abreise in Dublin, vernünftig zu schlafen. Da das gesamte Gebiet von hohen Felsformationen umschlossen war, hatten alle, vom irischen WLan-Netz verwöhnten, Handys dann auch endlich mal komplette Funkstille. Als letztes rief uns die Landeshauptstadt zu sich und so erreichten wir schließlich London. Übernachtet haben wir an Rande der Millionenstadt im Gilwellpark, dem Welt-Pfadfinder-Zentrum, nicht ohne von zwei deutschen Pfadfinderstämmen begrüßt zu werden. Gab es eigentlich auch Orte auf der Tour, an denen wir keinen Deutschen begegnet sind?! Wir genossen den letzten Tag unserer Reise in Kleingruppen quer durch London und machten die Stadt unsicher.
So endete unsere tolle Sommeraktion mit dem Namen Celtic Spirit 2017 nach 16 erlebnisreichen Tagen. Alle Teilnehmer waren sich zum Schluss darüber einig, dass dies eine vollends gelungene Reise und eben ein Sommerlager der mal etwas anderen Art gewesen war.

JMS

Geschrieben von Admin am 14.09.2017
| nächste Seite | letzte Seite |